Republik Korea  |  New Multi-functional Administrative City

Um die zunehmende Zentralisierung aller Lebensbereiche in Korea auf den Grossraum Seoul zu stoppen sind verschiedene Maßnahmen geplant. Eine dieser Maßnahmen ist der Umzug zahlreicher Regierungsbehörden und Ministerien in eine neue Verwaltungsstadt etwa 120 km südlich von Seoul.

Für diese neue Stadt schlagen wir ein Zentrum in Form eines urbanen Bandes vor, das den Fluss Geum begleitet, ihn überspringt oder sich respektvoll vom Ufer zurückzieht. Dieses Band beinhaltet alle zentralen Funktionen wie Geschäfts- und Büronutzungen mit einem Boulevard am Ufer sowie im östlichen Teil Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Im Westen bildet ein Messe und Kongresszentrum den Abschluss.
Unterbrochen wird das Band von den Windungen des Flusses und einem grosszügigen Park in den Ruinen einer alten Festung. Hier liegt auch das Vergnügungsviertel der Stadt mit seiner kleinteiligen, wie gewachsen wirkenden Struktur. Auf der künstlichen Insel im Fluss schließlich befinden sich die Ministerien und einige ausgewählte Kulturbauten.

Die Bewohner der neuen Stadt leben entweder im Süden nahe am Fluss oder in den großen Wohnquartieren im Norden die bis direkt an die Hänge der umliegenden Berge reichen.

in Zusammenarbeit mit Christina Flury, Stephanie Witulski und LEHEN drei Architekten und Stadtplaner